ProjektpartnerInnen

Projektkonsortium | Laufzeit: 01/2017 bis 12/2019

TU Wien (Projektlead)

Technische Universität Wien, Abteilung Wohnbau und Entwerfen in Kooperation mit Fachbereich Soziologie



Die Beteiligung der Technischen Universität Wien am Projekt „Mischung: Nordbahnhof“ erfolgt im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Abteilung Wohnbau und Entwerfen und dem Fachbereich Soziologie. Für beide Organisationseinheiten ist hier ein wesentliches Ziel, die verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen zu integrieren und einen offenen Zugang zum Themenkomplex Wohnen und Arbeiten zu entwickeln. Ziel ist Wege der transdisziplinären und anwendungsorientierten Forschung zu beschreiten. Mut zum Experiment und zur Innovation in weitesten Sinn gehören dazu.

Rolle im Projekt
Das smart cities-Demonstrationsprojekt „Mischung: Norbahnhof“ wurde an der Technischen Universität Wien unter der Leitung von Christian Peer und Silvia Forlati infolge der smart cities-Sondierung „Mischung: Possible!“ initiiert. Zentrale Aufgabe ist die Unterstützung der Entwicklung im Testgebiet Nordbahnhof Wien von einem nutzungsgemischten und zukunftsfähigen Stadtteil.

Zu diesem Zweck wurde ein vielschichtiges Konzept entwickelt, das eine experimentelle Zusammenarbeit verschiedenartiger AkteurInnen vorsieht. Eine ehemalige Lagerhalle im Zentrum des Entwicklungsgebietes wird als lokal verankerter Impulsstandort zwischengenutzt im Rahmen einer Design- Build Lehrveranstaltung geleitet von Peter Fattinger.
Interessierten und Beteiligten, zukünftige MacherInnen und AnbieterInnen haben so die Möglichkeit, an der Entwicklung des neuen Stadtteils Nordbahnhof zu beteiligen. Eine sonst fehlende Begleitung des Umsetzungsprozesses wird verschiedenste Raum- und Integrationspotenziale öffnen. Somit wird ein einzigartiges Zusammenarbeiten der Vielen ermöglicht, sowie vor allem eine Offenheit für das Experimentieren und Ausprobieren.

AnsprechpartnerIn
Technische Universität Wien, Abteilung Wohnbau und Entwerfen in Kooperation mit Fachbereich Soziologie
Karlsplatz 13, 1040 Wien
Christian Peer | christian.peer@tuwien.ac.at
Silvia Forlati | silvia.forlati@tuwien.ac.at
Peter Fattinger (Design- Build) | peter.fattinger@wohnbau.tuwien.ac.at
www.wohnbau.tuwien.ac.at/index.php?id=442
isra.tuwien.ac.at
www.design-build.at

Architekturzentrum Wien

Das Architekturzentrum Wien ist das österreichische Architekturmuseum und hat sich im Wiener MuseumsQuartier als einzigartiger Ort zur Vermittlung und Erforschung von Architektur etabliert. Wie kaum eine andere kulturelle Praxis prägen Architektur und Stadtentwicklung das tägliche Leben aller Menschen. Deshalb versteht sich das breite Programm des Az W, von Ausstellungen, Symposien, Workshops bis zu Führungen, Stadtexpeditionen, Filmreihen und Hands-On-Formaten, als Brücke zwischen Fachwelt und AlltagsexpertInnen.

Rolle im Projekt
Das Architekturzentrum Wien überschreitet im Rahmen der Vienna Biennale 2017 die Mauern des MuseumsQuartiers und geht in den Stadtraum. Für die exemplarische Erprobung eines Care + Repair Urbanismus eröffnen die Kuratorinnen Angelika Fitz und Elke Krasny einen öffentlichen Arbeitsraum am Nordbahnhof zum Thema Care + Repair. Sechs internationale Architekturteams werden im Tandem mit lokalen Initiativen und ExpertInnen Vorschläge für Care + Repair Prototypen entwickeln und den sorgsamen Umgang mit Ressourcen in den Fokus setzen.

AnsprechpartnerIn
Architekturzentrum Wien
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Katharina Kober & Ines Purtauf | presse@azw.at
www.azw.at

EGW Heimstätte

(stellvertretend für Bauträgerkonsortium Nordbahnhof)

Als gemeinnütziger Bauträger ist die EGW Heimstätte seit Jahrzehnten in
Wien und Niederösterreich im Wohnungs- und Gewerbesegment tätig. Derzeit ist die EGW in vielen Stadtentwicklungsgebieten wie z.B. Seestadt Aspern, Hauptbahnhof Wien, Hausfeld, Wildgarten oder am Nordbahnhof in frühen Phasen des Stadtentwicklungsprozesses und anschließend im Realisierungsprozess vertreten.
Aufgrund der Vielzahl der AkteurInnen nimmt die EGW stellvertretend für die Bauträger am Nordbahnhofareal und das Quartiersmanagement teil.

Rolle im Projekt
Die EGW Heimstätte bringt in Kooperation mit den Bauträgern am Nordbahnhof die langjährigen Erfahrungen im Immobilienbereich, die Bauträgersicht sowie die langfristige Implementierung der Projekterkenntnisse am Nordbahnhof ein. Diese Verbindung mit der Praxis und den baulichen Entwicklungen im Nordbahnhofquartier fließt durch die Teilnahme der EGW in alle Arbeitspakete ein. In Form baulicher Anpassungen einer Testimmobilie (AP 5) mit kleinteiligen Erdgeschoßnutzungen und nutzungsoffenem Stadtsockel wird mit Hilfe dieses Förderprojekts langfristig Raum für Nutzungsmischung am Nordbahnhof geschaffen.

AnsprechpartnerIn
EGW Heimstätte GmbH
Stellvertretend für die Bauträger am Nordbahnhof und das Quartiersmanagement
Emil-Kralik-Gasse 3, 1050 Wien
Fritz Kittel | fritz.kittel@egw.at
Julian Junker | julian.junker@egw.at
www.egw.at

Studiovlay ZT GmbH

STUDIOVLAY arbeitet seit 2009 an der Schnittstelle von Architektur, Urbanismus und Forschung. Wesentliche Schwerpunkte der Arbeit sind einerseits die Entwicklung städtebaulicher Strategien für großräumige Entwicklungen und andererseits die Planung von innovativen Quartierskonzepten mit Wohnbauschwerpunkt im geförderten und freifinanzierten Bereich. Dabei spielt die Frage nach dem urbanen Potenzial des Wohnens eine zentrale Rolle. Zunehmend kristallisiert sich auch die Entwicklung von urbanen Strategien und Taktiken zur Umsetzung einer nachhaltigen Nutzungsmischung als wesentliches Thema der Arbeit heraus.

Rolle im Projekt
Als Masterplaner des städtebaulichen Leitbildes des Nordbahnhofareals sowie als F&E-Partner des Sondierungsprojektes „Mischung: Possible!“ übernimmt STUDIOVLAY die Unterstützung und planerische Begleitung des Projekts “Mischung: Nordbahnhof“. Durch projektrelevantes Wissen und mit innovativen planerischen Kompetenzen setzt STUDIOVLAY Impulse für die Umsetzung der programmatischen Schwerpunkte, erarbeitet Instrumente zum Initiieren entsprechender Nutzungsmischungen und begleitet den Prozess für deren erfolgreiche Implementierung.

AnsprechpartnerIn
STUDIOVLAY ZT-GMBH
Mariahilferstrasse 93/1/14, 1060 wien
Dorothee Huber | office@studiovlay.at
www.studiovlay.at

imGrätzl.at

imGrätzl.at ist eine Plattform zur Stadtteilbelebung, die 2016 in Wien gestartet ist. Mit imGrätzl.at arbeiten wir daran die lokale AnbieterInnen und StadtteilakteurInnen in ihrem Stadtteil sichtbar zu machen. In einem nächsten Schritt werden Funktionen zum kooperativen Wirtschaften umgesetzt, damit Selbständige und kleine Unternehmen über das Teilen von Ressourcen Kosten senken und Kräfte bündeln können. Der lokale Fokus der Plattform fördert niederschwellig die Zusammenarbeit der StadtteilakteurInnen und ist ein Beschleuniger für das Zustandekommen erfolgreicher Kooperationen. imGrätzl möchte damit das Miteinander, lokales und kooperatives Wirtschaften im Stadtteil fördern und stärken.

Rolle im Projekt
Im Rahmen von „Mischung: Nordbahnhof“ werden auf imGrätzl.at mit dem „Raumteiler“ und „Tauschglück“ die ersten Funktionen zum kooperativen Wirtschaften im Nordbahnviertel umgesetzt. Der „Raumteiler“ ist eine WG-Partersuche speziell für Gewerbeflächen. Raumsuchende und Raumteilende werden zusammengebracht und miteinander verbunden. Weg vom Einzelkämpfertum hin zu vielen kleinen Gemeinschaften und neuen Raumpartnerschaften. „Tauschglück“ ist ein Marktplatz für lokale AnbieterInnen auf dem sie ihre Produkte und Dienstleistungen untereinander tauschen können, um ihre wirtschaftlichen Ressourcen zu erhöhen. imGrätzl belebt das Thema kooperatives Wirtschaften über verschiedene Formate in der Nordbahn-Halle.

AnsprechpartnerIn
morgenjungs GmbH
Ausstellungsstraße 9/9, 1020 Wien
Mirjam Mieschendahl | wir@imgraetzl.at
www.imGrätzl.at

design.build studio:

Ein besonderen Dank an die beteiligten Studierenden

Rolle im Projekt
Seit dem Jahr 2000 werden im Rahmen von Entwurfsübungen an der Abteilung für Wohnbau und Entwerfen der TU Wien von Studierenden unter der Leitung von Peter Fattinger verschiedene Projekte im Maßstab 1:1 realisiert. Für die Nordbahn-Halle entwickeln die Studierenden ein Nutzungskonzept und setzen dieses in sämtlichen Phasen um: von der ersten Entwurfsskizze über die Entwicklung von Modellen und Detailplänen bis hin zur eigenhändigen Ausführung aller Bauarbeiten.

Beteiligte Studierende
Achleitner Marlene, Aichinger Rita, Anastasiadis Dimitris, Asamer Marlene, Bob Brenda Stephanie, Buchinger Herbert, Dohnalik Florentina, Egger Michael, Elgert Monika, Friesenecker Domenica Sheila, Gutierrez Castro Mariana Zara, Haslinger Fabian, Hauer Beatrix, Hemmen Anne, Holländer Margot Corvina, Husty Caroline, Jochum Leonie, Kanz Julia Brigitte, Kastner Florian, Kauffmann Anne-Catherine Andree, Koppensteiner Stephanie. Köck Stephanie, Leis Miriam Ruth , Lugmayr Jakob, Niemand Hannah, Pardametz Irina, Pernegger Maria, Ploiner Alexandra, Punzengruber Nikolaus, Putintsev Anton, Reinsperger Mara, Tasevska Angela

KooperationspartnerInnen

Stadt Wien, ÖBB, Wirtschaftagentur Wien, Wirtschaftskammer Wien, IG Lebenswerter Nordbahnhof Wien.